Sabine Piel

Moderation, Nachrichten

Sabine Piel

Sabine Piel

Ich wähnte mich annonym, als ich vor nunmehr vier Jahren das erste Mal die heiligen Hallen der Redaktion betrat. Doch Fehlanzeige - einigen Kollgen war ich bereits bekannt. Nur so viel: Punk-Karaoke. Ich weiß nicht mehr, wie es dazu kam, aber plötzlich stand ich auf der Bühne im Stahlwerk.

Hinter mir eine riesen Band (wahrscheinlich waren es drei...) und sie spielten "Smells Like Teen Spirit" von Nirvana. Aufgrund des Zettels mit dem Lyrics in meiner Hand war klar: ich muss singen. Aufgrund meines Zustands brachte ich es jedoch zu nicht viel mehr als einem pointierten "Rock'n Roooool" Ð aber die Stimmung war gut.

Tja, inzwischen schrei ich nicht mehr ins Mikro Ð und an meinem Wortschatz habe ich auch gearbeitet. Nach drei Jahren freier Mitarbeit blieb meinem Chef nichts anderes übrig, als mich zur Volontärin zu machen - ich hätte mich an sein Büro gekettet. Ich denke, er handelte aus Selbstschutz.

Zwischendurch habe ich mich sogar mit berufsqualifizierendem Weitblick der Wissenschaft zugewandt und eine Magisterarbeit geschrieben. Thema: "Die Präsenz der Stimme. Eine medienphänomenologische Untersuchung zum Live-Erlebnis bei der Radiomoderation". Wenn es als Buch erschienen ist, packe ich an diese Stelle den Link zu Amazon. Aber weil ich beim lesen immer so schnell müde werde, mach ich erst mal weiter Radio. Rock'n Roll! Ð Ach ne, das wollte ich doch nicht mehr sagen!

Das Wichtigste in Kürze

Geburtsjahr: 1981
Geburtsort: Mönchengladbach
E-Mail:

Musik fürs Leben

Sabine Piel

Roger-Cicero-Konzert bei Regen - herrlich!

1. "Qu'Est-Ce Que Ca Peut Faire" von Benjamin Biolay (Chanson/Pop)
2. "5:30 A.M." von Anne Clark (Drum'n'Bass/Breakbeat)
3. Sinfonie Nr. 9 von Beethoven (unbedingt die Günter-Wand-Version)

Düsseldorf-Insidertipp

Ich habe neulich ein Kochbuch geschenkt bekommen. Dafür braucht man sich heutzutage nicht mehr zu schämen - das passiert vielen. Meins heißt aber "Das Schlampen-Kochbuch". Unabh&auuml;ngig davon, dass ich den Titel unerhört finde, muss ich jedoch gestehen, dass es mit meinen Kochkünsten tatsächlich nicht so weit her ist.

Klartext: Ohne MaggiFix bin ich aufgeschmissen. Deshalb gehe ich gerne Essen. Immer wieder super ist es im Luso, obwohl man da inzwischen reservieren muss. Aber die Kellner dort sind unglaublich nett - das finde ich sehr wichtig, denn aufgesetzte Freundlichkeit macht mich echt fertig. Essen gehen macht am meisten Spaß mit der Frau Marschal. Die schlürft dann immer so laut am Wein dass sich alle umblicken. Man ist das peinlich. Bisher haben wir aber noch nirgendwo Hausverbot bekommen.

Was noch zu sagen ist

Sabine Piel

Seltene Momente der Erleuchtung

Bei dieser Rubrik fŠllt mir das Zitat von Wittgenstein aus seinem Traktat ein: "Wovon man nicht reden kann, darüber muss man schweigen." Durch dieses Zitat habe ich mal eine sehr teure Flasche Wein gewonnen. Die Wette war: heißt es "Wovon ..." oder "Worüber ...". Bescheuert oder? Deshalb ...

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