Marathon

Noch ein Marathon bis Peking

Das Blog zum Düsseldorfer Marathon

Für Sonja Oberem war der Düsseldorfer Marathon die letzte Chance, ein Ticket zu den Olympischen Spielen zu lösen. Mit einer Zeit von 2:46'58 war sie aber eine Viertelstunde zu spät im Ziel. Für Antenne Düsseldorf hatte sie vorher Tagebuch zum Training geführt.

Das Ende der Karriere

Dieser Marathon war der letzte in Sonja Oberems Profikarriere. Wir haben heute morgen im Programm Bilanz der Veranstaltung gezogen.

5. Mai 2008, Dennis Horn

Der Tag vor dem Marathon

An dieser Stelle noch einmal ein kleiner Nachtrag - Sonja Oberem am Tag vor dem Marathon. Da war ihr klar, dass die Hoffnungen aufs Olympia-Ticket schon gestorben sind, aber sie hörte sich schon wieder extrem fit an nach ihrer überstandenen Krankheit.

5. Mai 2008, Dennis Horn

Eine Viertelstunde zu spät

Für die gesundheitlichen Probleme, die Sonja Oberem im Vorfeld zum Marathon hatte, war das heute eine großartige Leistung beim Marathon. Die Strecke absolvierte sie in 2:46′58 und landete damit auf Platz sechs der Frauen. Leider war das ziemlich genau eine Viertelstunde zu spät - das Ticket für die Olympischen Spiele hat Oberem sich damit nicht lösen können.

4. Mai 2008, Dennis Horn

Kein Zurück mehr

Keine Woche mehr bis zum Marathon. Leider sind die letzten drei Wochen alles andere als gut gelaufen. Mich hat eine ausgewachsene Grippe ziemlich aus der Bahn geworfen. Anfangs hatte ich nur ein wenig Halsschmerzen und Schnupfen. Da ich ja eher ein positiv denkender Mensch bin, dachte ich, dass sich das damit erledigt hat.

Falsch gedacht: Es ging dann erst richtig los. Ich fühlte mich richtig schlecht und hatte auch drei Tage Fieber. So war an Training überhaupt nicht zu denken. Zwischenzeitlich stand sogar in Frage, ob ich überhaupt starten kann.

Gott sei Dank geht es mir seit Mitte letzter Woche stetig besser. Nach dem Okay meines Arztes steht dem Marathon jetzt nichts mehr im Weg. Allerdings muss ich meine Pläne, die Olympianorm laufen zu wollen, begraben. Denn drei Wochen ohne richtiges Training werfen mich doch weit zurück. Zudem weiß ich nicht, wie mein Körper nach der Grippe auf die hohe Belastung im Rennen reagiert. Denn Dauerlauf und Wettkampf sind zwei verschiedene Paar Schuhe.

So werde ich am Sonntag mein Bestes geben, um wenigstens eine einigermaßen vernünftige Zeit zu laufen. Auf jeden Fall bin ich froh, dass ich laufen kann, denn sonst wäre ein halbes Jahr Vorbereitung umsonst gewesen.

29. April 2008, Sonja Oberem

Die Hoffnungen schwinden

Es sieht diplomatisch gesagt nicht so optimal aus - das Kapitel Olympische Spiele scheint eine Woche vor dem Marathon zugeklappt zu sein, sagt Sonja Oberem. Die Grippe kurz vor dem Marathon macht ihn für sie sehr gefährlich, und die vorgegebene Zeit zur Qualifikation kann sie so und ohne Training vermutlich nicht mehr einhalten.

27. April 2008, Dennis Horn

Dicke, hartnäckige Grippe!

Es sieht nicht gut aus in Sachen Vorbereitung für den Marathon. Sonja Oberem hat sich tatsächlich wie befürchtet eine komplette Grippe eingefangen. Fahrradfahren auf dem Ergometer funktioniert noch; Laufen ist draußen aber im Moment überhaupt nicht drin.

21. April 2008, Dennis Horn

Die nächste Krankheit …

Jetzt ist es schon fast Mitte April, und es sind nur noch zweieinhalb Wochen bis zum Rennen. Leider habe ich seit gestern eine starke Erkältung. Ich hoffe nur, dass ich fieberfrei bleibe, denn das wäre das Letzte, was ich jetzt gebrauchen könnte.

17. April 2008, Sonja Oberem

Die Ernährung vor dem Marathon

So ausgiebig wie über den Olympischen Fackellauf in diesem Jahr wurde noch nie berichtet. Paris, London, San Francisco - überall waren Demonstranten zugegen, um die Fackel zu löschen. Sonja Oberem, die in diesem Jahr bei den Olympischen Spielen den Marathon laufen will, steht dem Fackellauf generell kritisch gegenüber. Wir haben mit ihr in dieser Woche aber über etwas ganz Anderes gesprochen: ihre Ernährung.

12. April 2008, Dennis Horn

Beim zweiten Mal ist man schlauer

Antenne Düsseldorf Reporterin Sabine Piel hat Sonja Oberem deshalb diesmal beim Laufen auf dem Fahrrad begleitet. Und siehe da: Selbst nach 20 Kilometern tut zwar der Rücken weh, ist aber die Stimme noch komplett da.

7. April 2008, Dennis Horn

Trainingslauf im Wald

Die Kollegin Sabine Piel war zusammen mit Sonja Oberem trainieren. Bilder von Sabine selbst ersparen wir Ihnen - sie hat nach großen Worten zu Anfang nach 800 Metern aufgegeben. Da müssen wir noch dran arbeiten.

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29. März 2008, Dennis Horn