Ollis Fortuna-Blog

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Der etwas andere Fußball-Kommentar

Unser Fortuna-Reporter Olli Bendt kommentiert für Sie die Fortuna-Saison! Allerdings nicht nur akustisch im Radio, sondern schriftlich hier im Blog. Lesen Sie, was er außerhalb des Spielfelds zu sagen hat. Seien Sie dabei: Kommentieren Sie auch, was das Zeug hält!

Leberhaken!

Eigentlich hatte sich Trainer Norbert Meier auf einen richtigen Härtetest für seine Mannschaft zum Abschluss des Trainingslagers gefreut. Es sollte gegen den ukrainischen Erstligisten Dnjepr Dnjepropetrowsk gehen. Dem Zungenbrecher gingen während des Trainingslagers aber die Spieler aus, so dass eigentlich erst Dynamo Kiew einspringen sollte.
Das funktionierte aber auch nicht, und so spielte die Fortuna schließlich gegen den Viertligisten UD Marbella, verstärkt durch einige Spieler von Dynamo Kiew.
Hörte sich nach einem langweiligen, weil einseitigen Testspiel an. Das war es auch, bis Mitte der zweiten Halbzeit. Dann wurde plötzlich die Sportart gewechselt.
Maximilian Beister hatte wenige Minuten zuvor abseits des Balles seinem Gegenspieler unnötigerweise von hinten in die Beine getreten. Darüber war der natürlich nicht glücklich und packte Beister ins Gesicht. Die Situation wurde aufgelöst, allerdings merkte man, dass die beiden Protagonisten noch nicht miteinander fertig waren. Kurze Zeit später nahm der Spanier an der Seitenlinie direkt vor der Fortuna-Bank einen Ball an und Beister kam mit einem markerschütternden Schrei angelaufen, als ob er den Spanier zerhäckseln wolle. Er lief aber einfach an ihm vorbei und blieb neben ihm stehen. Der Spanier ließ sich davon aber provozieren und streckte Beister kurzerhand mit einem saftigen Leberhaken nieder.
Daraufhin kam es zu Tumulten auf dem Platz, mittendrin Co-Trainer Uwe Klein, der sich den Spanier schnappen wollte. Die Lage beruhigte sich aber sehr schnell wieder und auch Beister konnte wieder aufstehen.
Er durfte sich dann den Spott seiner auf der Tribüne sitzenden Teamkollegen anhören. Einer meinte, dass sie heute Abend im Hotel Sparring mit ihm machen würden, damit er nicht mehr so schnell umfällt. Der Flachs blühte also und dieses Spiel im Nachgang als Skandalspiel zu bezeichnen, ist aus meiner Sicht grotesk.

Olli  

25. Januar 2012, Olli Bendt

Weitere Eindrücke aus Marbella

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AD-Reporter Olli Bendt und Co-Kommentator Robert Palikuca haben sich hübsch gemacht. Napoleon für Arme.

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AD-Reporter Olli Bendt kommentiert zusammen mit Fortunas Vorstandsvorsitzendem Peter Frymuth das Spiel gegen Grashoppers Zürich.

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Der Ausgleich gegen Zürich.

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Das Ambiente im Marbella Football Center passt einfach.

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Lumpi ist wie immer als Kämpfer unterwegs.

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Ken Ilsö will zurück ins Team.

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Der Totenkopf ist immer dabei.

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Das Marbella Football Center hat sich für die Fortuna rausgeputzt.

24. Januar 2012, Daniel Fiene

Messi!

Gestern Abend habe ich mir das Spiel Malaga gegen Barcelona angeschaut. Super Fußballstadion. Die Ränge stehen eng am Spielfeld und gehen relativ steil nach oben, so dass dort eine besondere Atmosphäre herrscht. Dazu ist die Kapazität mit 33.000 Zuschauern auch völlig ausreichend und nicht so überdimensioniert.
Es war also alles bereitet, dass es ein schönes, emotionales und enges Spiel geben könnte. Da hatte aber ein Mann etwas dagegen. Weltfußballer Lionel Messi.
In der Anfangsphase der Partie machte er noch einige leichte Fehler und man hatte den Eindruck, dass es vielleicht nicht sein Tag ist. Nach ca. 30 Minuten legte er aber los und zeigte, warum er derzeit als bester Fußballer der Welt gehandelt wird.
Er war einfach nicht zu stoppen, seine Tempodribblings waren einfach unwiderstehlich. Mit drei Toren schoss er Malaga fast alleine ab. Beeindruckend war auch die Leistung der gesamten Mannschaft vom FC Barcelona. Alle Spieler sind unglaublich ballsicher und selbst unter größter Bedrängnis suchen selbst die Abwehrspieler eine spielerische Lösung und schlagen die Bälle nicht einfach nur nach vorne. Auf diese Art und Weise wurde Malaga schließlich locker mit 4:1 geschlagen.
Auch die gesamte Mannschaft der Fortuna schaute sich das Spiel an und war sichtlich beeindruckt von der Dominanz Barcelonas. Vielleicht haben sich ja einige was abgeschaut 
Aus dem Trainingslager gibt es sonst nicht viel zu berichten. Die Mannschaft arbeitet hart und wirkt sehr fokussiert auf Ingolstadt. Alle sind sich bewusst, dass es nur noch 15 Spiele bis zum großen Ziel sind.
Zum Abschluss noch ein Zwischenstand: Spanischer Mietwagen : Matthias Rech 11:0. Er hat ihn tatsächlich schon elfmal abgewürgt. Hut ab!

Olli

23. Januar 2012, Olli Bendt

Die kroatische Axt!

Heute habe ich zusammen mit Robert Palikuca , der kroatischen Axt, das Testspiel der Fortuna gegen die Grashoppers aus Zürich kommentiert. Auf einem Livestream, der vom Marbella Football Center zur Verfügung gestellt wurde. Leider konnten nur ca. 500 Leute zuhören, da die Spanier die Kapazität eingeschränkt hatten. Durch diese technischen Probleme saßen leider viele Düsseldorfer vor schwarzen Bildschirmen. Sehr schade.
Das Kommentieren mit Pali hat sehr viel Spaß gemacht, da er nie um eine Antwort verlegen ist. Und man sich mit ihm schön die Bälle zuspielen konnte. Gute Arbeit Pali!
Auch die Fortuna hat heute über weite Strecken gute Arbeit abgeliefert und im Testspiel gegen die Grashoppers Zürich teilweise überzeugen können. Natürlich waren die Spieler platt und dadurch teilweise unkonzentriert. Trotzdem erspielte sich die Fortuna gegen den Schweizer Erstligisten ein Chancenplus  und verdiente sich schließlich ein 1:1-Unentschieden. Diese Leistung macht Mut für die Rückrunde.
Heute Abend geht es mal ins Zentrum von Marbella, Bier trinken und reiche Menschen anschauen. Außerdem wollen wir auf den Geburtstag von Bernd Jolitz anstoßen. Mit dem Frühstück im Hotel könnte es also morgen knapp werden…

Olli

21. Januar 2012, Olli Bendt

Schießen oder nicht schießen?

Heute hatte ich die Gelegenheit, mal zwei Stunden am Strand zu verbringen. Sensationell! Kein Wind, keine Wolke, 24 Grad. Ein Traum.
Da ich mir aber hier nicht den Zorn der Daheimgebliebenen zuziehen möchte, erzähle ich lieber ein bisschen vom Training. Gestern waren Sprintübungen und Kraftausdauereinheiten dran, die Spieler lieben es. Wir Journalisten dürfen uns während des Trainings immer nur in einer kleinen Zone am Rand des Platzes aufhalten, da wird auch penibel drauf geachtet. Gestern kam es aber zu folgender Situation. Beim Auslaufen kamen Weber, Rösler und Langeneke angetrabt und spielten mir einen Ball zu. Der Ball blieb etwa 3 Meter von der Eckfahne liegen und ich wurde von Ihnen aufgefordert, den Ball doch bitteschön im Tor zu versenken. Meine Frage: Hättet ihr geschossen?
Ich habe es sein gelassen. Zum einen wegen des diabolischen Grinsens von Sascha Rösler, der mich wohl versagen sehen wollte. Zum anderen, weil ich keinen Anpfiff vom Trainer riskieren wollte. Verschüchtert und verängstigt habe ich mich danach hinter meinen Journalistenkollegen versteckt. J
Sehr viel Freude bereitet mir auch meine Fahrgemeinschaft mit den Jolitz-Brothers und Matthias Rech von der WZ. Bei der WZ fährt man anscheinend nur Automatik-Autos, denn Matthias hat es schon sechsmal geschafft, den Wagen abzuwürgen. Hatte ich schon erwähnt, dass er auch kein Doppelkopf spielen kann? Aber dank ihm habe ich ein Bier gewonnen, denn an einer roten Ampel am Berg habe ich gewettet, dass er diesmal den Wagen nicht abwürgt. Bernd Jolitz hat dagegen gehalten und der HHF des Saarlands Matthias Rech hat den Berg problemlos gemeistert. Dafür ging der Wagen heute zweimal bergab aus. Naja.
Ach ja, am Meer war es übrigens traumhaft.
 

Olli

20. Januar 2012, Olli Bendt

Erste Impressionen aus dem Trainingslager

atsächlich: Sascha Rösler im Vollsprint

Tasächlich: Sascha Rösler im Vollsprint
AD-Reporter Olli Bendt im Gespräch mit Fortuna-Manager Wolf Werner

AD-Reporter Olli Bendt im Gespräch mit Wolf Werner
links: Neuzugang Adam Matuschyk

Links: Neuzugang Adam Matuschyk
 Kleine Blessuren gehören dazu. Hier trifft es Marco Königs

Kleine Blessuren gehören dazu:Hier trifft es Marco Königs
Neuzugang Timo Furuholm in Aktion

Neuzugang Timo Furoholm in Aktion
 Der Spaß hielt sich in Grenzen...außer bei den älteren Mitspielern.

Der Spaß hielt sich in Grenzen…außer bei den älteren Mitspielern.
Zaungäste

Zaungäste
Schon imposant, so ne Wadenmuskulatur

Schon imposant, so ‘ne Wadenmuskulatur.

19. Januar 2012, Daniel Fiene

Im Silberrückenbomber nach Málaga

Kennt man ja. Man checkt ins Flugzeug ein und hofft: Bitte, bitte, BITTE!!!! keine schreienden Kinder in meiner Nähe. Am besten noch solche, die von ihren Eltern noch dazu ermutigt werden, um sich frei zu entfalten. Ein kurzer Blick auf die Karte: 2B. Na prima, Mittelplatz ganz vorne im Flugzeug. Also da, wo normalerweise der Wahnsinn Methode hat.
Am Gate angekommen aber die Entwarnung: Keine Kinder in Sicht, dafür war klar, dass es der erste Flieger seit Jahren wird, in dem ich den Altersdurchschnitt deutlich senken werde. Überwiegend ab 60 aufwärts flog mit. Übrigens auch Wolf Werner. Entwarnung also für den Flug.
Dachte ich, bis ich mich zwischen zwei Frauen wiederfand, die mich zwanghaft volltexten wollten. Und es dabei völlig ignorierten, dass ich nur sehr einsilbig antwortete. Erst als ich der Jüngeren meine Sport-Bild zu lesen gab, war endlich Ruhe. Hat die Zeitung doch mal einen Sinn erfüllt.
Nach einer einstündigen Irrfahrt durch Marbella und Umgebung endlich das Hotel gefunden, hier aber alles in Ordnung. Gute Zimmer, gutes Essen, kühles Bier.
Allerdings schmerzt es doch ein wenig, dass unser eigentlicher Doppelkopfkollege Norbert Krings diesmal nicht dabei ist, nein man muss sagen, den Schwanz eingezogen hat und lieber den Geburtstag seiner Frau feiert. So fallen die abendlichen Doppelkopfrunden leider flach und die Jolitz-Brothers können nicht nach allen Regeln der Spielkunst filetiert werden. Schade drum!
Heute geht es noch einmal zum Training, morgen dann ein Gespräch mit Neuzugang Adam Matuschyk. Aber davon erzähle ich dann vielleicht morgen.

Olli

19. Januar 2012, Olli Bendt

Eine Bilanz zum Jahresende

Jetzt ist es leider doch noch passiert. Am letzten Spieltag vor der Winterpause kassierte die Fortuna die erste Saisonniederlage. Das 2:3 gegen Paderborn deutete sich schon in der ersten Halbzeit an, als die Fortuna überhaupt nicht zu ihrem Spiel fand. Im Gegenzug lieferte Paderborn eine sehr starke Leistung ab. Diesmal schaffte es das Team nicht, mit einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte noch Punkte zu ergattern. Das ist schade, aber sicher kein Beinbruch.
Jetzt ist in der Liga also Winterpause. Zeit für eine kleine Spielerbewertung:
 

Michael Ratajczak: Galt bei vielen nach der Verpflichtung von Robert Almer als Nummer 2. Setzte sich aber wieder einmal durch und zeigte viele gute Leistungen. Leider immer wieder mit Schwächen bei Flanken und Eckbällen. Zuletzt wieder gegen Paderborn gesehen. 
 

Robert Almer: Zurzeit verletzt, er hatte sich sicher mehr versprochen. Kaum zu bewerten, da nur wenig gespielt. Zeigte in seinen Spielen aber nicht, dass er die Nummer 1 sein sollte.
 

Johannes van den Bergh: Mehr Licht als Schatten. Viele Vorstöße, leider sind seine Flanken immer noch zu ungenau und finden oft keine Abnehmer. In der Defensive stabiler geworden, zuletzt allerdings mit einigen Unkonzentriertheiten im Spielaufbau.
 

Tobias Levels: Er bringt immer viel Aggressivität mit, dazu viele gefährliche Vorstöße. Allerdings in der Defensive mit einigen Wacklern und Stellungsfehlern. Bleibt bisher noch den Nachweis schuldig, warum er Christian Weber vor die Nase gesetzt wurde.
 

Jens Langeneke: Der Elferkönig. Schießt eben doch nicht immer in die Mitte. Gewohnt stabil in der Abwehr. Lautstarker Organisator der Defensive. Gegen Paderborn mit einigen Unsicherheiten, das aber aus gesundheitlichen Gründen.
 

Assani Lukimya: Kaum zu bezwingen in Zweikämpfen. Sowohl am Boden als auch in der Luft sehr stark. Auch im Spielaufbau stark verbessert. Mit Schwächen im Stellungsspiel.
 

Juanan: Kommt derzeit weder am Innenverteidigerduo noch an Adam Bodzek vorbei. Zeigte aber in seinen Einsätzen, dass er ohne Bedenken eingesetzt werden kann. Sehr starke Alternative von der Bank, besitzt großen Offensivdrang.
 

 

Adam Bodzek: Vielleicht der Gewinner der Vorrunde? Sehr starker Abräumer im Mittelfeld, giftige Spielweise, spielt dazu auch immer wieder kluge Pässe. Deutlich konstanter als in der vergangenen Saison. Acht gelbe Karten sind allerdings zu viel.
 

Andreas Lambertz: Nicht umsonst der Publikumsliebling. Der Kapitän hat einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Ist ballsicherer und torgefährlicher geworden, dazu mit noch mehr Übersicht. Mit seiner unorthodoxen Spielweise sorgt er für Unruhe beim Gegner. Kämpft immer bis zum Umfallen.
 

Sascha Dum: Unglaublich schnell, leider auch unglaublich unkonstant. Man weiß nie, was man bekommt. Zeigt Spiele mit überragenden Leistungen aber auch Spiele, in denen er sich versteckt. Letzteres leider zu häufig.
 

Robbie Kruse: Muss körperlich noch zulegen, sonst ist er im Zweikampf zu leicht vom Ball zu trennen. Muss sich außerdem noch an das Tempo der zweiten Liga gewöhnen. Deutete allerdings schon mehrfach an, welches Potential er hat. Wird anscheinend von Trainer Meier langsam aufgebaut. Gut so.
 

Oliver Fink: Nach seiner Verletzung immer noch auf der Suche nach der Form der Vorsaison. Die Winterpause könnte da hilfreich sein. Guter Techniker mit großer Übersicht. Könnte noch etwas torgefährlicher werden.
 

Maximilian Beister: Überragender Start in die Saison, war dort kaum zu bremsen. Seine Tempodribblings hielten die Liga in Atem. Zuletzt allerdings deutlich schwächer geworden, wirkte etwas überspielt. Ihm fehlt noch der Blick für den Nebenmann. Holte viele Elfmeter raus, ist mit einigen unnötigen Abhebern aber anscheinend in den Fokus der Schiedsrichter geraten. Einer der Garanten für die bisher starke Saison der Fortuna, aber auch ihm wird die Winterpause gut tun.
 

Ken Ilsö: Der Verlierer der Hinrunde. Anfangs stand der Held der Rückrunde 2010/2011 aus sportlichen Gründen nicht in der ersten Elf. Später dann verletzt. Zuletzt aber immer mit starken Leistungen nach seinen Einwechslungen. Drängt mit Macht in die erste Elf und zeigt damit die richtige Reaktion.
 

Thomas Bröker: Der Dauerläufer im Team. Fast überall in der gegnerischen Hälfte zu finden. Dadurch geht ihm zwar etwas die Torgefährlichkeit ab, er schafft aber Räume für Sascha Rösler. Verpasst manchmal den richtigen Zeitpunkt zum Abspiel, allerdings auch schon mit sehr starken Torvorlagen.
 

Ranisav Jovanovic: Rani drängt ins Team! Das Tor gegen Dresden hat ihn befreit. Gegen Paderborn mit sehr viel Torgefahr in seiner Einsatzzeit. Wenn er das beibehält, wird er in der Rückrunde seine Chancen bekommen.
 

Sascha Rösler: Er möge es mir verzeihen. Der „alte“ Mann ist so gut wie noch nie in seiner Karriere. Schoss unglaubliche Tore und bereitete zusätzlich auch noch etliche Treffer vor. Wenn es im Spiel nicht läuft, zieht er sich mit seinen Aktionen den Zorn der gegnerischen Fans zu und bringt seine Gegenspieler außerdem oft aus der Fassung. Ist damit häufig der Wecker für sein Team. So einen hast du lieber im eigenen Team.
 

Alle anderen Spieler ohne Wertung.
  

18. Dezember 2011, Olli Bendt

Eine neue Qualität

Irgendwie ist diese Saison ja alles anders als man es normalerweise als Fortuna-Fan gewohnt ist. Wir fahren nach Frankfurt und punkten, wir fahren nach Pauli und gewinnen, wir fahren zum FSV und gewinnen, wir fahren zum MSV und gewinnen. Wer hätte vor diesen Spielen ernsthaft damit gerechnet? In den vergangenen Jahren hätten wir dort verloren. Aber warum ist es in dieser Saison anders?
 

Ich denke, das Bochum-Spiel gibt da einen Hinweis. Noch zur Halbzeit dachte ich, dass die Fortuna fällig ist, dass es die erste Niederlage setzt. In der zweiten Hälfte stemmte sich die Mannschaft aber mit allem, was sie an dem Tag hatte, gegen diese Niederlage und verdiente sich so den Auswärtspunkt. Das Team gibt in dieser Saison einfach nicht auf und lässt sich auch von Widrigkeiten (FSV Frankfurt) nicht aufhalten. Sie findet bisher immer einen Weg, die Spiele noch erfolgreich zu bestreiten. Und das ist eine neue Qualität, die es in den letzten Jahren in diesem Maße nicht zu sehen gab. Der unbedingte Glaube an die eigene mannschaftliche und individuelle Stärke.
Diese Qualität könnte die Fortuna in Liga 1 führen.  

12. Dezember 2011, Olli Bendt

Raketen

Der Montag hat wieder einmal gezeigt, wie unglaublich dumm manche Menschen sind und wie ungerecht doch teilweise das Hirnschmalz verteilt worden ist.

In der zweiten Halbzeit des Spiels der Fortuna beim MSV Duisburg haben Duisburger aus dem Oberrang drei Feuerwerksraketen in Richtung der Fortuna-Fans geschossen. Zwei kamen nicht an, eine landete im Unterrang in unmittelbarer Nähe dort sitzender Fortuna-Fans. Geht`s noch? Solche Leute gehören weggesperrt. Was dabei für Verletzungen entstehen können, möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Das Traurige ist, dass eine Hundertschaft der Polizei direkt daneben saß und nicht eingegriffen hat! Dafür fehlt mir ebenfalls jegliches Verständnis. Warum wurde nicht schon nach der ersten gezündeten Rakete eingeschritten? Bis zur Rakete 2 (immer noch keine Reaktion der Polizei) und Rakete 3 vergingen mehrere Minuten. Stattdessen saßen die Ordnungshüter unbeteiligt da und schauten sich das Spektakel an. Da stelle ich mir die Frage: Wofür sind sie überhaupt im Stadion, wenn sie solche Szenen nicht verhindern oder zumindest dann ahnden? Das hat mich etwas ratlos zurückgelassen. Vor allem nach den Eindrücken von Berlin, wo eine Hunderschaft in Kampfmontur in den Fortuna-Block lief, als lediglich Rauchfackeln, die ja bekanntlich kein Feuer erzeugen und somit niemanden verletzen können, zu sehen waren.

Leute, die Raketen auf andere Menschen schießen, nehmen schwerste Verletzungen völlig Unbeteiligter in Kauf. Und solche Leute gehören in den Knast. Egal, ob sie ein blau-weißes Trikot oder rot-weißes Trikot tragen oder wie im Fall vom Montag mutmaßlich zur Hooligan-Szene gehören. Widerlich! Wobei man auch beim MSV Duisburg mal nachfragen könnte, wieso solche Leute in so einer räumlichen Nähe zu den Gästefans stehen…

Es ist traurig, dass man in einem Blog, in dem es eigentlich um Fußball gehen sollte, über so ein Thema schreiben muss.

8. Dezember 2011, Olli Bendt