Rob Down Under
Antenne Düsseldorf in Australien
Auf Wiedersehen, Deutschland! Hallo, Australien! Antenne Düsseldorf Reporter Robert Cramer geht auf große Reise. Er wird für einige Monate sein Leben auf den Kopf stellen. In Rob Down Under berichtet er regelmäßig von seinem neuen Leben und Arbeiten in Australien.
Die Reise geht weiter
Das Wetter und die Landschaft könnte vielfältiger nicht sein. An einem Tag regnet es wie aus Eimern, morgens scheint mir wieder die Sonne in den Bulli und nachmittags wird meine improvisierte Vorzeltplane weggefegt von orkanartigem Wind. Mir ist vieles Recht, doch Regen macht das Reisen in einem Bulli nicht angenehm, da Kleidung und Equipment einfach nicht trocken zu kriegen sind.
15. Juli 2010, Rob
On the road
Ich kann mich glücklich schätzen. In vier Monaten auf der Bananenfarm bin ich verschont geblieben. Verschont geblieben von Schlangenbissen, Spinnengift, Lepto und anderen Krankheiten, die ich in Tully gesehen oder von denen ich gehört habe.
27. Juni 2010, Rob
Schweinejagd im Bananenfeld
Schuhe aus, leise sein, lauschen, in absoluter Finsternis ein paar Schritte weiter barfuß über den trockenen, harten Ackerboden gehn. War da was? Ein Rascheln? Ein Grunzen? Taschenlampe an, Gewehr in die richtige Richtung - und? Fehlalarm, nur eine Ratte.
30. Mai 2010, Rob
Sonnenschein und Feiertage
5 Wochen hat es gedauert. Jeden Tag hat es mindestens 3-4 Mal geschuettet wie aus Giesskannen und heute ist es soweit. Der erste Tag seit einer gefuehlten Ewigkeit, an dem durchweg die Sonne ueber Tully, Queensland scheint. Das hebt die Stimmung auf der Bananenfarm und versuesst den Feierabend ungemein - die Hoffnung auf ein ebenso sonnenreiches Wochenende besteht auch - so weit will ich aber noch nicht denken.
6. Mai 2010, Rob
Ein Schritt in Richtung Freiheit
Meine neue Freiheit ist weiss, wurde 1999 geboren, hat meine ersten Bananenersparnisse gefressen und heisst “King of the Bongo”. Ein Mazda Bongo. Drei Sitzplaetze vorne, hinten ein Bett, ein Kocher, ein Zelt, eine Dusche fuer draussen, ein kleiner Kuehlschrank und jede Menge Campingequipment. Eigentlich koennte die Reise jetzt losgehen.
12. April 2010, Rob
Sonntags-Sprint
Heute war es soweit: der erste Sonntags-Bananentag. Alle vier Wochen kommt jede der 4 Crews auf unserer Farm in den Genuss, Sonntags zu arbeiten, um die Bananen für den folgenden Montag ranzuschaffen. Nachdem wir den Sturm Ului hier in und um Tully überhaupt nicht bemerkt haben, also schnell klar wurde, dass er weiter südlich einschlägt, hat sich das Wetter aber als Auswirkung noch mehr verschlechtert.
28. März 2010, Rob
Ului is coming …
Heute gab es nur ein Gespraechsthema: Der Zyklon ist im Anmarsch. Zyklon? Aus den griechischen Sagen? Nein, das waere der Zyklop, der Einaeugige. Ein Zyklon ist quasi ein Hurrikan im Osten. Ului braust derzeit mit ueber 250 kmh ueber den Pazifik. Die Leute hier erwarten jedes Jahr einige Sturmwarnungen, aber diese hier erinnert stark an “Larry”.
15. März 2010, Rob
Australien - mal anders
Wenn man in Deutschland eine Umfrage zum Thema: “Welche Bilder verbinden Sie mit Australien?” starten würde, kämen höchstwahrscheinlich viele Fotos der Oper in Sydney, von Känguruhs, dem Ayers Rock und unendlich langen Straßen durch das Outback zusammen. Wenn ich an der Umfrage teilnehmen würde, könnte ich auf meine erste Woche Sydney zurückgreifen und würde viele viele Bananen mit reinpacken.
1. März 2010, Rob
Vom Süden in den Norden
Von Sydney aus habe ich mich entschieden, meine Jobsuche in den Norden zu verlagern. Mit dem Flugzeug ging es nach Cairns, von da aus weiter nach Tully, wo viele Farmen Backpacker einstellen, um die Ernte einzufahren. Cairns ist ein ruhiger Touristenort, von wo aus viel Touren zum Great Barrier Reef gestartet werden und wo es einfach nur heiß ist. Der Unterschied zum wechselhaften Sydney war der, dass mich hier wirklich ein 20-minütiger Marsch zur Lagune in der Stadt schon rund 3 Liter Wasser gekostet hat.
13. Februar 2010, Rob
Regen, Wolken & Sonne in Sydney
Diese Möwe ist garantiert schon länger in Sydney als ich, denn ich schaffe es grade mal auf ganze 5 Tage! Und davon habe ich einen touristischen Nachmittag eingelegt, den Rest der Zeit gehts um die liebe Jobsuche. Meine Arbeitsbemühungen gehen grade in Richtung Farmarbeit, da man dort meist über mehrere Wochen Geld verdienen kann. Ausserdem liegen die Plantagen abseits der großen, teuren Städte, so dass dort wenig Gelegenheit zum Geldausgeben besteht. In dieser Woche wird sich entscheiden, wohin die Reise geht.
3. Februar 2010, Rob


